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Theorie und Praxis

Sandal Tolk, Samstag, 22. Juni 2013, 19:53 (vor 2218 Tagen) @ Radfahrer

Hallo Radfahrer,

Eine Diskussion hier im Forum ist eigentlich müßig, denn es bindet nur unsere Kräfte.


Widerspruch. Klaus hat ein paar konkrete Fragen gestellt. Das verdient Respekt. Und es bindet genau die Kräfte derjenigen, die Lust haben, darauf zu antworten.

Dass Männerrechtsfragen Respekt verdienen steht ausser Frage.

Ich hatte ja klar den Rahmen skizziert, in dem ich persönlich diese Problematik besser aufgehoben sehe: In Workshops, in denen z. B. Klaus durch ein Impulsreferat seine Fragen präsentiert.

Im Rahmen des Workshops kann dann eine Diskussion stattfinden, mit einer abschliessenden Abstimmung. Unterschiede und Gemeinsamkeiten könnten viel schneller und effizienter abgearbeitet werden.

Die Diskussionskultur in den Foren läuft ja meistens darauf hinaus, dass eine Frage unbeantwortet bleibt, wie z. B. meine Frage im anderen Thread an Dich ob Du für den Feminismus bist?!

Davon ausgehend können wir gerne eine allgemeine Diskussion über Menschenrechte lostreten, die frei von Links oder Rechts sein sollte, solange wir uns nur auf das Wesentliche, nicht auf den Zeitgeist konzentrieren.


Wenn Klaus' Frage für Dich unwesentlich ist, dann steht es Dir frei, diese zu ignorieren.

Die Frage die Klaus gestellt hat, wurde schon einmal im alten MANNDAT-Forum behandelt, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Sie ist nicht unwesentlich.

Da ich aber Physiker und Regelungstechniker bin, befürworte ich eine pragmatische Lösung, keine Hauruck-Lösung, a la Bundestagswahl alle vier Jahre, mit dem entsprechenden Ruck nach links oder nach rechts. Wenn Du eine Fähre so regelst, kriegst Du sie ganz gewiss auf dem Meeresboden.

Zu seine Punkte
Zu 1. Da habe ich gar keine Präferenzen, nachdem die Piratenpartei feministisch gekentert ist.
Zu 2. Meine Kommentare, z. B. in der taz bilden ein Gegengewicht.
Zu 3. Da meine Schwester Mathe und Astronomie vor gut 45 Jahren studiert hat und meine Nichte Geschäftsführerin und vermutlich mehr als ihr Ehemann verdient, kann ich die Mainstream- oder sonstige Probleme nicht nachvollziehen. Wenn einer emannzipiert ist, dann garantiert meine Familie.
Zu 4. Warum versuchen SPD-Mitglieder nicht, die Seite http://www.rotemaenner.de/index.php?option=com_content&view=article&id=89&I... weiterzuführen?

Es wäre schön, wenn alle an einem Strang ziehen und diese DISKRIMINIERUNG auch sichtbar machen.


Zustimmung! Deshalb engagiere ich mich bei MANNdat. Es ist der für mich plausible Weg. Ob er am Ende der erfolgreiche sein wird, wird die Geschichte zeigen.

Ja, ich hatte einen Geschichtelehrer, der in der K&K-Zeit groß wurde, im Königreich Rumänien Lehrer wurde und uns im Kommunismus auch noch was beibringen wollte. Er hatte sich zu einem memorablen Satz hinreissen lassen: "Ich habe eine Geschichte gelernt, eine zweite studiert und lehre euch nun eine dritte Geschichte."

Daher wird es davon abhängen, ob unsere Bemühungen als von Erfolg gekrönt bewertet werden, ob wir es schaffen, das real existierende Matriarchat zu emannzipieren:
http://matriarchat.info/grundlagen/begriff-patriarchat.html
http://www.matriarchat-patriarchat.de/
http://www.zeit.de/2011/19/Muttertag

Und jetzt eine praktische Frage: Werden unsere Stimmen, Positionen zu den Fragen von Karl in irgend einer Weise bewertet, ausgewertet oder was auch immer?

Geht unsere Müh in irgend einer Weise in das Patrimonium der Männerrechtsbewegung, in der Form einer Positionierung, Stellungnahme, usw.?

Das meinte ich mit einem Strang ziehen: Wir sollten versuchen zu erreichen, dass die Eloqvenz, die Tatsachen, die Argumentation erneut die Kommunikation der Menschen beherrscht, Frauen, wie Männer.

Was z. Zt. aus den Kreisen, die sich feministisch schimpfen kommt, erinnert am finstersten Mittelalter.

Obwohl wir das erkannt haben, sind wir leider noch nicht einmal in der Lage, eine Akademie für Männerbildung aufzustellen, die nicht nur als Kaderschmiede, sondern als Ideenplattform agieren sollte.

Wenn ich den einen oder anderen Gedanke, nicht bis zu Ende geführt habe, dann nur deswegen, weil die Kommentarfunktion hier ein Zeichenlimit hat.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!


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