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Justizschelte

Sandal Tolk, Freitag, 21. Juni 2013, 19:49 (vor 2309 Tagen) @ everhard

Und auch jetzt kommst Du mit einer eher allgemeinen Justizschelte.

Sorry, aber das kann ich nicht wirklich Ernst nehmen.

Selbst wenn Du Radfahren gehst, die Tatsache, dass die Justiz nichts taugt, wirst Du durch wegschauen nicht ändern können: http://wikimannia.org/Justiz_(Zitate)

Diese Justiz hat sich nun mal zum Handlanger queerfeministischer Interessen gemacht, indem es in 90% der Fälle, die Kinder der Mutter geben (Stichwort Aufenthaltsbestimmungsrecht, das über Unterhalt entscheidet). 90% der Alleinerziehenden sind Frauen von Gnaden derselbigen Justiz.

§1626 a BGB a. F. hat sich auch nur aus den selbigen Grund solange gehalten. Durch die Aufnahme der Radikalfeministin Susanne Baer im BVerfG wird sich die Lage der Väter und Männer noch weiter verschlechtern.

Nun, da Du so von der Größe und Güte höchstrichterlicher Rechtsprechung überzeugt bist. Könntest Du mal bitte folgenden Fall genauer nachvollziehen?

Zwei Kinder, einer aus Mexico und einer aus Guatemala, werden von einem Konzertorganist und pensionierter Musikhochschullehrer und einer Studiendirektorin adoptiert.

Die Kinder wurden wegen Verdachts des Kindesmisshandlung vom Jugendamt in Obhut genommen. Den Adoptiveltern wird das Sorgerecht entzogen.

Der Unterhalt der Kinder ist durch den Heimaufenthalt gesichert. Das Jugendamt hat einen Regressanspruch gegenüber den Adoptiveltern, über die sogenannte Kostenbeitragsverordnung.

Trotzdem haben die Juristen nichts besseres zu tun, als die Kinder in einen unnötigen Prozess zu stürzen: Sie werden als Antragsteller für Unterhalt missbraucht!

Erst der BGH klärt die Juristen auf - alle involvierten Juristen sollen angeblich RECHTSKUNDIG sein - dass dieses Ansinnen nicht möglich sei: Die Kläger - die beiden misshandelten Adoptivkinder - beziehen ja bereits Leistungen, die ihren Unterhalt decken.

Käme noch ein Unterhaltstitel hinzu, bestünde die Gefahr, dass von den misshandelnden Adoptiveltern doppelt kassiert würde, denn mann hätte ja zwei Titel in der Hand:
1. Der Anspruch des Jugendamtes (Heimes) aus der Kostenbeitragsverordnung, wenn tituliert.
2. Der Unterhaltsanspruch der beiden Kinder, wenn tituliert.

Also, was macht der BGH?

Kassiert den Fall und lässt die zwei misshandelten Adoptivkinder, für diesen schwachsinnigen Antrag zahlen.

Selbstverständlich werden die dafür nie bezahlen, denn sie haben nicht das Geld dafür.

Die daraus entstandenen Gebühren, zahlst Du lieber Everhard, weil Du von dieser Justiz so sehr überzeugt bist. An die RECHTSKUNDIGEN Anwälten, die gerade eine Lektion in Recht bekommen haben und dafür noch Geld bekommen.

Die misshandelten Kinder wurden also von der Justiz nochmals missbraucht. Wir schwelgen aber im Stolz lauter unabhängige Juristen zu haben, nicht wahr?

Ich bin auf diesen Fall von Gebührenüberhebung (§352 StGB) nur dadurch aufmerksam geworden, weil ich selbst Betroffener bin!

Das ist nämlich Standard im deutschen Familienrecht geworden! Die doppelte Inanspruchnahme, die ein einziges Ziel hat: Die Gebührenüberhebung durch einen höheren Streitwert.

Der Mechanismus der dahintersteckt und auch bei Mollath griff: Die Richter haben
a) gar keine Zeit mehr die Schriftsätze zu lesen
b) sie haben schon so viele Fehler gemacht, dass sie durch Anwälte erpressbar geworden sind

Daher machen die Richter nur das, was ihnen die Anwälte vorschreiben: Mit anderen Worten, Du musst den richtigen Anwalt haben, der ausreichend viel über den Richter weiss, um ihn in seinem Sinne zu beeinflussen.

Wer also zwischen den Zeilen lesen kann, kann sich bei diesem Juristen (Seite 43 ff.) genauer informieren.

Ich kann sicherlich niemanden davon überzeugen, dass der Kaiser keine Kleider hat, wenn der Adressat unbedingt Kleider sehen möchte, wo keine sind.

Mögest Du auf ewig keinen Juristen brauchen
Michael

PS: Meine Justizschelte halte ich auf jeden Fall aufrecht!

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!


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