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Macht feministischer Netzwerke? Quatsch?

Sandal Tolk, Mittwoch, 19. Juni 2013, 16:03 (vor 2313 Tagen) @ everhard

Nein Michael, ich habe nicht "die Macht feministischer Netzwerke" in Frage gestellt.
Ich habe ausdrücklich drei Beispiele für ihr Wirken genannt.
Liest Du hier eigentlich auch?

Ich hatte Radfahrer geantwortet, der diese Macht anzweifelt.

Ich habe allerdings geschrieben, daß ich es für Quatsch halte, daß sie in diesem Fall maßgeblich waren.

Soweit sie dazu dienten, Mollath als verrückt zu erklären, kann es durchaus möglich sein, dass sie wirkten. Es können sicherlich auch andere Interessengruppen eine Rolle spielen.

Es ist eine Tatsache, dass der Feminismus die sogenannte "Einzelfallgerechtigkeit" in der Juristerei eingeführt hat. Dass sich andere Juristen die Hände über den Kopf schlagen, wenn sie das erkennen, ist auch eine Tatsache:

Die Herren Sozialrechtler haben den permanenten Rechtsbruch erkannt und haben sich bei der Beitragskostenverordnung von der "gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung" im Familienrecht getrennt: siehe Folie 10, http://www.lvr.de/app/resources/neuekostenheranziehung.pdf:

"Den letzten Anstoß gab die uneinheitliche Rechtsprechung zum Unterhaltsrecht."

Im Sozialrecht wurde der Fehler erkannt.

In der restlichen Justiz wird der Fehler weiter propagiert. Dies geschieht ausserhalb rechtstaatlicher und demokratischer Gepflogenheiten über runde Tische. Diese können auch im Falle Mollath greifen. Die Aussage des Richter Heindl, die ich in diesem Thread verlinkt hatte, lässt tief blicken.

Mit anderen Worten:
Es ist nicht gesagt, dass im Falle Mollath feministische Kreise am Werk waren. Es ist auch nicht gesagt, dass die Entscheidungen der Rechtsbrecher im Falle Mollath feministisch begründet waren.

Das Justizsystem wurde leider so weit versaut, u. a. auch durch das Einwirken feministischer Kreise: Es ist doch viel leichter eine Entscheidung über die kurzen Kommunikationswege am runden Tisch zu beeinflussen, als lange Begründungen zu schreiben.

Gruß
Michael

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!


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