Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

politische Heimatlosigkeit linker Männer

Radfahrer @, Mittwoch, 19. Juni 2013, 12:19 (vor 2221 Tagen) @ Mastermason

Hallo Mastermason,

Und ich kann Dir versichern, ein einer Freund äußerst sachlichen Gesprächskultur zu sein, in der "ich glaub's nicht" und andere Facepalms nichts zu suchen haben. Nun kennst Du mich ein bisschen.

ja prima. So wie ich Mannzipation kenne, wird er mit einer Replik ala "bitte keine Facepalms" (ich musste das Wort erst nachschauen, wieder was gelernt) sicher etwas anfangen können.

Zur Sache zurück: Ich habe ein gewaltiges Problem, wie ich im vorvorherigen Post angedeutet habe. Da ich die geschlechterpolitischen Themen für essentiell halte, bin ich durch diese Priorisierung sozusagen politisch heimatlos. So scheint es einigen hier zu gehen- wie geht Ihr damit um?

Mir geht es genauso. Bei der letzten Bundestagswahl habe ich die Piraten gewählt, das geht jetzt auch nicht mehr. Ich denke, die politische Heimatlosigkeit ist nicht nur ein Problem geschlechterpolitisch interessierter Männer. Die Wahlbeteiligungen sind ja ganz allgemein rückläufig.

Es gilt, daraus einen Schmerz für die etablierten Parteien zu etablieren. Man sieht am Beispiel der NPD, dass das Erstarken einer Splitterpartei unsere Politprofis dermaßen ratlos werden lässt, dass sie sich sogar der Absurdität hingeben, dieses politische Problem juristisch lösen zu wollen. Auf abstürzende Wahlbeteiligungen reagieren sie dagegen vergleichsweise gelassen; man muss halt die Euros pro Stimme bei der Parteienfinanzierung entsprechend anpassen, dann ist alles wieder im Lot.

Aber ein langer, dicker Balken über dem Wort "Sonstige" lässt den einen oder anderen vielleicht aufwachen. Ein sicheres Zeichen ist das Bestreben, die Hürden für Splitterparteien höher zu legen, um zu einer Wahl zugelassen zu werden. Damit verraten sie, was wehtut.

Als "Überzeugungswähler" kann ich derzeit gar nichts wählen. Als taktischer Wähler denke ich, nutzt man männerpolitischen Anliegen mehr, wenn man die Frauenpartei wählt, als SPD oder CDU. Ich persönlich schaue vielleicht mal wieder bei der ÖDP vorbei. Aber das sage ich ausdrücklich als Privatperson.

Grüßle, Radfahrer


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum