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Links-sein und Feminismuskritik

KlausT, Mittwoch, 19. Juni 2013, 11:32 (vor 2166 Tagen) @ KlausT
bearbeitet von KlausT, Mittwoch, 19. Juni 2013, 11:47

Vielen Dank für Eure Diskussionsbeiträge, die ich alle aufmerksam gelesen habe. Ich möchte und kann nicht auf alle(s) eingehen, aber einige Punkte möchte ich schon ansprechen.
Gut fand ich den Ansatz (ich beschreibe es jetzt so, wie ich es für meine Praxis verstehe bzw. machen werde/würde) , "positiv" zu agieren, also den Schwerpunkt nicht auf's Abgrenzen und Bekämpfen des Feminismus zu legen, sondern offensiv FÜR etwas (also "positiv") , nämlich für männerrechtliche Forderungen einzutreten. Dass man(n) dabei natürlich dann in Konfrontation mit feminististischen Betonköpfen gerät, ist mir allerdings schon klar.
Im Gegensatz zu einigen Beiträgen hier glaube ich schon, dass man auch heute noch "links" oder linksliberal sein kann, dass sich die Grenzen und Positionen nicht aufheben/angleichen. Das mag bei den Parteien so sein, muss es aber nicht bei der "Gesinnung" des Einzelnen. Für mich bedeutet links-sein eine bestimmte Form/Methode der Weltsicht, der Wahrnehmung der Gesellschaft. Ich verstehe das (verstehe mich) nicht dogmatisch, aber es gibt meines Erachtens schon gewisse Gesetzmäßigkeiten, die das politische/wirtschaftliche/gesellschaftliche Geschehen bestimmten/beherrschen. Das lässt sich z.B. an der Frage festmachen - die ich immer stelle! - "Welche (wirtschaftlichen) Interessen stecken dahinter?". Diese Frage führt z.B. bei der Quotenforderung für Führungskräfte in den Großunternehmen durchaus zu sinnvollen Ergebnissen.
Die "linke Weltsicht" finde ich auch hilfreich, wenn man sie als Grundlage für Gerechtigkeitsforderungen, für einen "solidarischen" Umgang miteinander ansieht. Das kann angemessener (Mindest-) Lohn sein (einer schrieb ja auch, dass er sich im wirtschaftlichen (Arbeitnehmer-) Bereich als links sieht), der humane Umgang mit Asylbewerbern, aber eben auch z.B. eine gerechte Behandlung von Vätern.


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