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Leider ist es noch längst nicht soweit

Rüdiger, Dienstag, 18. Juni 2013, 15:07 (vor 2222 Tagen) @ Radfahrer

Bis ein kleines Insekt, das bereits die unten genannten Organisationen immerhin soweit lahmgelegt hat, dass sie sich um die Themen Deiner neuen Partei nicht mehr kümmern können,

Oh doch, die könnten schon, die wollen nur nicht. Ich empfehle die Methoder Brüderle: Die "Aufschreie" einfach ignorieren, bis sich der Lärm von selbst wieder legt.

auch diese befällt? Lange wirst Du nicht warten müssen.

Bis zum Erfolg? Schön :-) (Wer den Honig will, muß der Biene sumsum leiden.)

Aber keine Angst, wir beschäftigen uns damit. Das reicht ja.

Ich fürchte nein. Ich wünsche Genderama, Manndat, Agens etc. 10 Millionen Leser, darunter mindestens 9 Millionen bekehrte Ex-Feministen. Leider bleibt eine Frage (durchaus nicht zum ersten Mal diskutiert): Was passiert dann, wenn sich Millionen zu unserer Ansicht bekehren? Geht dann ein Ruck durch Deutschland, und z. B. sämtliche Gleichstellungsbeauftragten verschwinden? Oder werden die nicht einfach (im wohligen Bewußtsein ihrer gesetzlich geschützten Stellung) achselzuckend weitermachen? Wäre es nicht besser, 900 Parlamentarier zu beeinflussen als 9 Mio. einflußlose Otto Normalbürger?

Hier eine unvollständige Liste
ARD ... SPD; Die Grünen; Die Linke; CDU; CSU; Die Piraten; Teile der FDP; SZ, TAZ, Stern, Spiegel, Bild, ZEIT.

JF und "achgut" wenigstens noch nicht - ein Grund, weshalb ich bei meiner Lektüre die Mainstreammedien mehr und mehr meide. Viel Geschwätz um Nebensächliches, während Wichtiges einfach untergeht. Das fiel mir 1988 erstmals auf, beim Tod von F-J Strauß. Von den 20 "heute"-Minuten waren 15 mit diesem an sich in 3 Minuten abhandelbaren Ereignis erfüllt, das restliche Weltgeschehen drängte sich in fünf Minuten zusammen. Oder wenn z. B. Landtagswahlen in Schleswig-Holstein sind, einem Provinzchen, in dem knapp 3 % der Deutschen leben. Wahlsondersendung ist okay - hat ja auch immer Spaß gemacht, sich mit Bier und Schnittchen um 18 Uhr um den Fernseher zu versammeln. Aber warum die "heute"-Sendung um 19 Uhr dann nicht kurz in zwei Minuten den Stand der Dinge referiert und sich dann dem Weltgeschehen zuwendet, das ist mir unbegreiflich. Mit dem Feminismus ist es genauso; das Geschrei, das z. B. die "Aufschrei"-Tussen und andere machen, ist Teil jenes Phänomens, über Nebensächliches hingebungsvoll zu streiten und wirklich wichtige Entscheidungen mit "alternativlosen", honeckerhaften 90-Prozent-Mehrheiten durchzuwinken. "Über Randthemen wird gestritten, über eine Schicksalsfrage für Deutschland und Europa wird allenfalls oberflächlich diskutiert." (zitiert aus: http://www.welt.de/politik/deutschland/article116526090/Wir-zoegern-den-Zusammenbruch-n... Stattdessen diskutiert man Pseudoskandale wie den von Horst Tapperts Waffen-SS-Mitgliedschaft oder von den Sekretärin-Ehefrauen der bayrischen Parlamentarier - entweder es war legal, oder es war illegal - Thema durch.

Auch die maskulistischen Medien schießen in ihrer Begeisterung für die gerechte Sache mitunter übers Ziel hinaus, z. B. durch überlange Beiträge, etwa auf Sciencefiles, aber auch in Genderama, wo eine Buchbesprechung (finde sie nicht auf die Schnelle) mal sage und schreibe über 4000 Worte hatte; da wäre es besser gewesen, bei 400 Worten haltzumachen, mehr braucht man nicht, um seine Meinung über ein Buch zu begründen - sonst sind nämlich von 10 Mio. Lesern 9 Mio. wieder weg (warum heißt wohl eine Schweizer Gratiszeitung "20 Minuten"? Weil das die tägliche durchschnittliche Zeitungslesezeit ist; schon wenn ich, in der Bäckerei frühstückend, mal 30 min Zeitung lese, ist frau - Verkäuferin - verwundert, weil ich offenbar "die Zeitung auswendiglernen" wolle). Wie sagte Eugen mal so schön?: "Wir brauchen nichts zu begründen (das interessiert nämlich die amtlich bestallten Berufsfeministinnen gar nicht), wir brauchen nur zu fordern." Das allerdings mit Schlagkraft, d. h. einer großen, beeindruckenden Organisation hinter sich. Daran fehlt's noch.

Was ich auch nicht verstehe: die Inbrunst, mit der manch einer sich bemüht zu begründen, warum er unbedingt ein linker oder rechter Männerrechtler ist - was jedesmal die "andere Hälfte" vor den Kopf stößt -, anstatt einfach das Links-rechts-Gedöns außen vor zu lassen und zu sagen: "Ich bin Männerrechtler. Wir sind nicht links oder rechts, sondern vorn."

Herzliche, durchaus sympathisierende (auch wenn's manchem nicht so vorkommen mag) Grüße

Rüdiger


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