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mein Miniruck Richtung Mitte

Radfahrer @, Freitag, 14. Juni 2013, 17:19 (vor 2318 Tagen) @ Friedhardt

Hallo Friedhardt,

mich hast Du zwar nicht gefragt, aber bei mir war es in etwa so.

Als ich bei MANNdat anfing, war ich überzeugter Rot/Grün-Wähler mit (aufgrund meines erwachenden geschlechterpolitischen Interesses) leise aufkommenden Zweifeln. Schwarz/Gelb war für mich der politische Gegner, und die Ränder an beiden Seiten waren für mich unwählbar. Insbesondere die FDP fand ich "neoliberal" und deshalb zum Kotzen.

Nun fand ich unter den Aktiven ein paar Leute vor, die mir unangenehm FDP-nah vorkamen. Also stritt ich mich mit ihnen über Neoliberalismus, DDR-Romantik und soziale Gerechtigkeit. Dann kam es zu den ersten gemeinsamen MANNdat-Aktivitäten, und die Überraschung war, dass sich mit diesen Leuten hervorragend zusammenarbeiten ließ, so lange man das Lagerdenken ausklammerte und sich auf die gemeinsame Sache konzentrierte.

Hinsichtlich Rot/Grün bin ich mittlerweile einigermaßen desillusioniert, wobei die Grundgedanken von sozialer Gerechtigkeit, Arbeiterfreundlichkeit und Umweltschutz mir nach wie vor viel bedeuten. Und auch die "bürgerlichen" Parteien stellen sich mir mittlerweile mehr als Spektrum denn als Lager dar, wo ich mich im einen oder anderen Aspekt wiederfinden kann.

Also gewissermaßen ein Miniruck Richtung Mitte.

Die Ränder sind für mich weiterhin unwählbar. Rot/Grün mittlerweile leider auch.

Das Schöne bei MANNdat ist, dass mittlerweile das Ausklammern des Lagerdenkens und die Besinnung auf das gemeinsame Projekt zum Business as Usual geworden ist. Naja, zumindest einigermaßen. Wir sind schon nach wie vor ein Verein und kein Paradies.

Und wenn wir uns mal kloppen wollen, gibt es ja dieses Forum hier :-)

Grüßle, Radfahrer


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