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Zu Hitler, Satire und Respekt

everhard, Mittwoch, 12. Juni 2013, 08:35 (vor 2320 Tagen) @ Thorsten
bearbeitet von AndreasKs., Mittwoch, 12. Juni 2013, 09:33

Wie es dabei helfen soll, uns selbst noch heftiger als die Nazis darzustellen, als die wir ohnehin schon hingestellt werden, bleibt mir ein Rätsel.

Das soll zweierlei bewirken.

Erstens halt ich es für kontraproduktiv, auf Vorwürfe, die ganz offensichtlich nur vorgeschoben sind, in Verteidigungshaltung zu gehen.
Wer auf "Ihr seid alle Nazis" devot und rational versucht, dies zu entkräften, und in Wahrheit gehöre er ja zum linken Flügel und habe mit diesen pöhsen Schmutzfinken und ihren wirklich völlig unangemessenen Satiren nichts zu tun usw., begibt sich in eine untergeordnete Haltung und gesteht dem anderen schon die Deutungshoheit darüber zu, welche Meinungen genehm sind. Das kann man in einer fairen Diskussion unter Demokraten machen, Feministen sind aber keine.
Damit meine ich nicht, daß man sich Rechtsradikalen gegenüber öffnen sollte. Aber das ist eine interne Angelegenheit der Männerbewegung und geht die Kempers und Rosenbrocks dieser Welt nüscht an.

Und zweitens muß Satire, wenn sie witzig sein soll, klar und deutlich überzeichnen und kann dabei kaum dick genug auftragen. Ich finde den Adolf in dieser Hinsicht halt etwas flach.
Ich hätte mit die Kehle gespart (die ist plump).
„Wos, wör sönd Nazis? Onerhört! Wör öst denn döser Rosenbröck öberhaupt?“
Oder so :-)

Aber wer bin ich, künstlerische Freiheit zu kritisieren :-)

Und so den Rosenbrock unmissverständlich der Lächerlichkeit preisgegeben, die ihm angemessen ist. Denn er ist ja eine Witzfigur (wenn auch eine gefährliche).


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