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Zu Hitler, Satire und Respekt

Thorsten @, Dienstag, 11. Juni 2013, 21:39 (vor 2320 Tagen) @ everhard

James T. Kirk: Ich möchte einfach mal ganz neutral darauf hinweisen, daß es Charlie Chaplin, Walter Moers, Dani Levy und Timur Vermes gibt. Es gibt bei Twitter auch einen "Der Führer", dem man bedingungslos folgen kann.

All diese Leute haben sich über Hitler, bzw. seine Anhänger lustig gemacht. Und sie wurden dabei zu keinem Zeitpunkt beschuldigt, selbst Nazis zu sein, allerhöchstens, mit Ihrer Satire die Nazis zu verharmlosen. Denn genau das ist die Funktion von Satire: Dadurch dass sie eine Person lächerlich macht, untergräbt sie deren Autorität und damit den Respekt, den man bis dahin für die Person empfunden hat. Es hat etwas Befreiendes, seine Gegner nicht mehr für voll nehmen zu müssen.

everhard: Ich finde ja, die Satire ist nicht heftig genug.

Wie es dabei helfen soll, uns selbst noch heftiger als die Nazis darzustellen, als die wir ohnehin schon hingestellt werden, bleibt mir ein Rätsel. Die "Morddrohung" ist zwar als solche kaum ernst zu nehmen, aber dennoch gut geeignet, für Befremdung und Augenrollen zu sorgen. Sie ist keine Satire, die unsere Gegner bloss stellt, sondern präsentiert uns selbst als stumpfe Dummdödel. Nur dadurch, dass Rosenbrock den Quatsch für voll genommen hat, hat er sich schlussendlich eigenhändig der Lächerlichkeit preisgegeben.


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