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"Maskuline Muskelspiele" - Sendetermine am Sa und So

AndreasKs. @, Montag, 03. Juni 2013, 23:43 (vor 2327 Tagen) @ Jens


“Ich würde vielen der Männer, die sich in solchen Männerrechtsgruppen organisieren nicht absprechen, dass sie persönlich betroffen sind. Viele sind tief gekränkt, durch eine Trennung, dadurch, dass ihnen ihre Kinder vorenthalten werden – das ist ein geschlechterpolitisches Minenfeld – … Das Feature benennt also, dass es aktuelle geschlechterpolitische Herausforderungen gibt, stellt sie nicht in Abrede, sondern Kontextualisiert den “Maskulismus”. Selbstverständlich können auch Männer Opfer sein, warum nicht?

Welche Ansätze, diesen Männern, denen eingestandenermaßen das Recht vorenthalten wird, zu helfen, offeriert die profeministische Männerbewegung? Seit Jahrzehnten offenbar keine. Obiges Zitat beinhaltet ein reines Lippenbekenntnis, sonst nichts. In das „Minenfeld“ wagen sich die Warmduscher nicht.


In meinem Feature ist nicht die Rede davon, dass der “soldatische Mann” eine Opferideologie entwickelt, sondern: Er brauche eine „Verschwörungstheorie“, die ihm erklärt, warum er die von ihm theoretisch beanspruchte Machtstellung nicht praktisch ausüben kann. Im 20. Jahrhundert gab es einige solcher Verschwörungstheorien, die darauf zielten die Schuld bei Anderen zu suchen und die die These vertraten, wenn diese Anderen eliminiert seien, dann wäre die Welt endlich in der wahren Ordnung. Ich spreche in meinem Feature davon, dass der Antifeminismus eine solche Verschwörungstheorie für das 21. Jahrhundert bereitstellt. Sie ist Teil der „männlichen Opferideologie“, die besagt, die Feministen, die „Feminazis“, das „Feminat“, die „Femokratie“, der „Staatsfeminismus“ o.ä. ist Schuld, dass ein Mann nicht mehr männlich sein kann, also Opfer dieser Verschwörung ist. Die Vorstellung von der wahren Ordnung und der Männlichkeit bleiben dabei unreflektiert, Hauptsache: Wenn diese Verschwörung beendet ist, dann ist die Welt wieder in Ordnung …

Der Sozialist und die Sozialistin brauchen eine Verschwörungstheorie, die ihnen erklärt, warum sie die Gesellschaft und die Geschichte „erklären“ können, jedoch nicht in der Lage sind, auch nur ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. In der Menopause haben sie oft noch keinen berufsqualifizierenden Abschluss vorzuweisen. Im 20. Jahrhundert gab es einige solcher Verschwörungstheorien, die darauf zielten, die Schuld bei Anderen zu suchen und die die These vertreten, wenn diese Anderen eliminiert seien, das wäre die Welt endlich in der wahren Ordnung. So führten das Gulag-System, der Soziod und die gezielte Herbeiführung von Hungersnöten in bestimmten Regionen zu schätzungsweise 100 Millionen Toten. Ich spreche davon, dass der Sozialismus als Verschwörungstheorie noch im 21. Jahrhundert aktiv ist. Teile der sozialisitschen Opferideologie, der Klassismus, das Bürgertum, die Märkte, die Globalisierung bewirkten, dass ein Mensch nicht Mensch sein kann. Die Vorstellung von der wahren Ordnung und der Menschlichkeit bleiben dabei völlig unreflektiert. Hauptsache: Wenn der Kapitalismus beendet ist, dann ist die Welt wieder in Ordnung.

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https://twitter.com/AndreasKrausser


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