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Breivik

Eugen, Montag, 27. Mai 2013, 00:10 (vor 2337 Tagen) @ Peter

Nur damit klar ist, warum Männerrechtler mit Breivik in Verbindung gebracht werden. Es gab damals tatsächlich zwei "Spezialisten", die Texte zu diesem Anschlag schrieben (die nach wie vor online stehen): Manifold von Die Söhne von Perseus und Michail Savvakis.
Gruss Peter

Hallo Peter,

jetzt bin ich aber beleidigt ;-)

Auch ich habe etwas zu Breivik geschrieben, und es steht auch immer noch online, aber offenbar ist das viel zu maßvoll und zu differenziert. Also keine Chance, dass arme Irre mit Orgasmusschwierigkeiten und zu kleinen Penissen (wer gemeint ist, wird´s schon wissen...) das auch nur zur Kenntis nehmen, geschweige denn verbreiten. Mit deren Spinnereien sich ernsthaft zu beschäftigen, ist wirklich nur Zeitverschwendung.

Gruß, Eugen

http://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=5824

zur Sache

Den Teilnehmern dieses Forums meinen herzlichen Dank für die derzeitige Stille. Die Welt da draußen summt in diesen Tagen wie eine Schachtel voller Maikäfer, weil jeder, der gerade noch einen Finger auf die Tasten kriegt, etwas zum Massaker in Norwegen anmerken muss. Seien wir nachsichtig und halten wir zugute, dass dem der Mund übergeht, dem das Herz voll ist.

Leider gehört dazu offenbar unausweichlich, dass fast jeder mit solchen Scheußlichkeiten die eigene fade Suppe würzt, wie z. B. das Hetzblatt EMMA, das Feminismuskritikern in diesem Zusammenhang eine Art Sippenhaftung anlasten will. Das ist natürlich der Versuch, auf schäbigste Weise aus dieser Tragödie propagandistischen Gewinn zu schlagen. Ich kann nur allen Weintrinkern empfehlen, sich schleunigst von Breivik vollumfänglich zu distanzieren, denn es könnte sich ja noch herausstellen, dass der Mann Weintrinker ist. Mit anderen Worten:
Es gibt an unserer männerrechtlichen Gesellschafts-, Politik- und Feminismuskritik nicht einen Buchstaben zurückzunehmen, nur weil EMMA das gerne so hätte, weil vielleicht gerade ein Psychopath seine Verbrechen mit solchen Problemfeldern verknüpft hat.

Dass die Welt der Foren, Kommentarspalten, Blogs oder Talksshows ein buddhistisches Retreat sei, wird wohl niemand behaupten. Dass die Großmäuler beiderlei Geschlechts in dieser Welt bisweilen heftige, strohdumme, ja sogar ekelhafte, gehässige, menschenverachtende Töne anschlagen, ist betrüblich aber nachvollziehbar. Aber es gibt natürlich einen grundlegenden Unterschied zwischen diesen und einem Breivik, sonst müssten wir jeden Tag neue Verbrechensopfer beklagen. Auch die Behauptung, die Diskussion bereite schließlich den geistigen Boden für solche Taten, ist anzuzweifeln. Suchen sich Menschen mit einem Defekt, wie Breivik ihn hat, irgendeine Bühne für ihre katastrophalen Selbstinszenierungen, oder kann die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema zur Ausbildung eines solchen psychischen Defektes führen? Gibt es gar es eine fatale Wechselwirkung? Das sind außerordentlich wichtige Fragen, die natürlich untersucht werden sollten.

Unser Thema ist das nicht. Wir haben schon eines: Die Forderung nach einer echten Gleichberechtigung, nach einer Politik, die nicht nur schamlos etwas von der "Gleichstellung" von Frauen und Männer heuchelt, wo sie in Wahrheit die Ermächtigung von Frauen und die Demontage von Männern meint! Es gilt, lautstark die tatsächliche Umsetzung des Art. 3 Abs. 2 GG einzufordern: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." Dieses Gesetz ist keine Zustandsbeschreibung, sondern eine Vorschrift an den Staat, 1994 auf maßgebliches Betreiben von Frauenverbänden eingeführt. Bis auf den heutigen Tag wurde sie im Hinblick auf Benachteiligungen von Männern noch nicht einmal ansatzweise umgesetzt!


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