Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Fiete, Sonntag, 17. Februar 2013, 19:04 (vor 2289 Tagen) @ Sandal Tolk

Natürlich ist es nicht verkehrt, wen zu kennen, der sich mit der Juristerei auskennt. Gar keine Frage. Wenn der zufällig auch noch zwei Staatsexamen und eine Richteramtsbefähigung mitbringt, um so besser.
Aber mal ehrlich: wer ist so beschauert, in einem Familienrechtsfall zu einen FamRA, wohlmöglich aus dem gleichen Gerichtsbezirk zu latschen?
Keiner, der das übliche Verbandelungssystem auch nur halbwegs kapiert hat!
Fakt ist, FamJuristen sind nunmal im Schnitt der Bodensatz der Jurisprudenz.
Familienrecht ist kein Lehrfach.
Kurz gesagt, wer nix wird, wird FamRichter oder FamRA.
Wer dazu noch zu blöd ist, wird Ergänzungspfleger.
FamRA sind erstens, oft auf Aufträge auch von JÄ und Drittleistern angewiesen und zweitens schon über die VKH-Schiene erpressbar.

M.a.W.: ein Jurist, der mir in einem privaten Workshop, oder im geschlossenen Bereich eines Forums ein paar gute Tipps, bezüglich eines bestimmtes Antragswegs und der darin enthaltenen Stolperfallen gibt, ist mein Freund. Einer der meine Formulierung korrigiert und ergänzt, möglw. einen Textbaustein liefert, auch.

Auf den FamRA um die Ecke, kann ich bestenfalls verzichten, oft ist er mein Feind.

Und die mafiösen Struktueren, die dahinterstecken ziehen sich interprofessionell und sehr stark vernetzt bis in die äußersten Randgebiete des Familienrechts, da gebe ich Sandale vollständig recht.

Ein bayrisch-österreichisches Beispiel, das auch die Rolle von StA und Richtern ein wenig anleuchtet:
"Ein Artikel der News.at, in dem der Fall des GWG/Gutachters Egon Bachler und die unglaublichen Vorgänge im Umfeld recht ausführlich dargestellt werden:
http://www.kindergefuehle.at/fileadmin/pdf/News_20130124.pdf
Vermutlich kein Ausnahmefall, sondern Gang und Gebe, auch an deutschen Familiengerichten."

RAe und Beratungsstellen werden in dem Beispiel nicht ausdrücklich erwähnt, sind aber als "gut integriert" voraussetzbar.

Gruß..........Fiete

--
Respekt immer!
Angst nie!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum