Das Forum wird vom MANNdat e.V. (Impressum) für Diskussion und Informationsaustausch zur Verfügung gestellt. Es steht allen Interessierten zur Verfügung. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung der jeweiligen Verfasser wieder und sind keine Verlautbarungen von MANNdat. Eine Schreibberechtigung im Forum begründet weder eine Mitgliedschaft bei MANNdat, noch setzt sie sie voraus. Um einen Schreibzugang zu bekommen, bitte hier klicken. Bitte keine Beiträge oder Bilder aus fremden Quellen ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber hier einstellen. Statt dessen: Kommentierte Zitate mit Quellenangabe und Link. Kontakt: forumsverwaltung@forum-maennerrechte.de
Die Kommentarfunktion auf unserer Website erlaubt, einzelne Artikel auch unmittelbar dort zu kommentieren. Wir danken allen Teilnehmern an dem regen Gedankenaustausch recht herzlich und freuen uns auch in Zukunft über einen regen Gedankenaustausch.

Was unterscheidet einen Querulanten von einem Untertan?

Sandal Tolk, Sonntag, 17. Februar 2013, 12:08 (vor 2403 Tagen) @ everhard

Das kann man unter Umständen politisch nutzen, weil es ein Bild der (verzweifelten (Scheidungs-)väter) Lage zeigt, und Emotion sich in dieser Republik gut macht - sagt doch selbst eine bekannte Münchener Rechtsanwältin, gegen Angst könne man nicht argumentieren.

Nochmals, das kann ich nicht, wenn nicht alle Männer an einem Strang ziehen. Wie viele Männer wirst Du dazu bewegen, diese Seite zu verbreiten, geschweige denn zum Generalstreik aufzurufen, weil Männer DISKRIMINIERT werden?

Sie werden Dich genauso überrascht angucken, als ob Du gerade aus einem UFO ausgestiegen wärst: Ein Hamster, der nichts anderes als sein Hamsterrad kennt, wird keine Emotion zeigen, wenn ein anderer Hamster aus seinem Rad auszubrechen versucht.

Aber für den Einzelnen, der diese Seiten betreibt, ist es auf Dauer kontraproduktiv.

Ich dachte, Du weisst Bescheid?! Du hast doch selbst gesagt, dass der Umgang "meist NICHT" wiederhergestellt wird.

Mit anderen Worten, mit oder ohne Veröffentlichung einer Seite im Internet, das System interessiert die Rechte eines Vaters so sehr, als ob in China ein Sack Reis umfällt.

Daher die Frage: Wenn ich sowieso weiss, dass meine Bemühungen vor Gericht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht von Erfolg gekrönt werden, da ja das System an meiner Wenigkeit verdienen möchte - viele haben ein Haus, das sie vielleicht verkaufen könnten, um damit die Anwaltsgebühren zu bezahlen - was ist dann für den Betreiber der Seite produktiver?

Weiterhin im Hamsterrad brav seine Runden drehen, oder alles mit einem größeren Knall zu Fall bringen? Die werden Dir das Häuschen sowieso unterm Hintern wegnehmen. Ob Du es jetzt verlierst, oder in hohem Alter, wenn Du ins Altersheim musst und Du die Hemkosten mit Deinem Haus bestreiten musst, da sie Dich ja nachhaltig mit Deinen Kindern zerstritten haben und diese Dich nicht haben wollen, ist doch vollkommen Wurst.

Sie werden Dein Häuschen bekommen, nicht Deine Kinder!

Wichtiger wäre, wenn überhaupt, da wo es möglich ist, der Strasser und ihren Kumpanen wirksam(!) auf die Finger zu klopfen.

Wie, wenn keiner weiss, wo die Seite zu finden ist?

Mit durchdachten Strafanzeigen, Verfahren vor der Anwaltskammer und Sichtbarmachen ihrer Netzwerke und Parteilichkeit.

Ach, wie niedlich: "durchdachten"!
Sagt Dir Gustl Mollath etwas? Sagt Dir Görgülü etwas? Im letzten Fall hatte sogar die Staatsanwaltschaft gegen die Richter eine "durchdachte" Strafanzeige erhoben! Hast Du noch etwas davon gehört? Weisst Du wie es den Staatsanwälten jetzt geht?

Aber: Das muß ein Anwalt machen, das ist aufwendig und kostet.

Lieber everhard, es wissen nur wenige Leute, dass der Fall Zaunegger erst durch die Beschwerde an die große Kammer glückte. Es wissen noch wenigere, dass der Beschwerdeschriftsatz nicht von einem Anwalt, sondern von einem aus unseren Reihen geschrieben wurde.

Daher die Frage: Warum soll ich einen Anwalt beauftragen? Ist Dir eigentlich bewusst, dass die Anwaltsschwemme in Verbindung mit der Anwaltspflicht und dem Rechtsberatungsgesetz von Adolfo, eine willige Masse Angepasster produziert haben, die nur das Eine im Kopf haben: Überleben?

Warum soll ich einem solchen Weichgespülten etwas überlassen?

Machen wir doch die Probe aufs Exempel. Du bist also der Meinung, dass

Wer will das tun bei einer, die auch nur ein eher kleines Licht ist?

ein Anwalt sich nur dann ins Zeug legen würde, wenn mann wer ist, nicht wahr?

Du bist also der Meinung, dass nur wenn mann VIP ist, nur dann kann man sich gegen das System wehren und nur diejenigen können dann ihre Familien schützen?

Ich erinnere Dich an Art. 6, I, GG:
"Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."

Vielleicht erinnern wir uns auch an das Gleichheitsgebot des GG, Art. 3: "(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt."

Du erzählst uns aber, dass es i. O. ist, dass ein Anwalt seinen A.. erst dann aufreisst, wenn Du genug hinblätterst, nicht wahr?

Da wir in der Märchenstunde sind, hier noch §1, Abs 3, BORA: "Als unabhängiger Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten hat der Rechtsanwalt seine Mandanten vor Rechtsverlusten zu schützen, rechtsgestaltend, konfliktvermeidend und streitschlichtend zu begleiten, vor Fehlentscheidungen durch Gerichte und Behörden zu bewahren und gegen verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung zu sichern."

Was der alles kann und muss, der Anwalt, nicht wahr? Eine Anzeige bei der StAnw, Anwaltskammer oder im Bayerischen Landtag wird garantiert ein Sturm der Entrüstung auslösen!

Insbesondere dann, wenn nur 1 (einer) sich dagegen auflehnt und seine Seite laut- und klanglos vom Netz genommen wird, weil kein #aufschrei in der für ihre Rechte kämpfenden Männerszene bebt.

Diese Juristen sperren Gustl Mollath weg, töten Horst Arnold, keiner will's gewesen sein, nicht wahr?

Jetzt stellen wir mal fest, dass ein Familienrecht, dessen Ergebnisse von der Knete des Recht-Suchenden abhängt, mal gegen Art. 3, GG verstösst. Dann stellen wir weiter fest, dass, wenn Du nicht genügend Moos hast, Deine Familie nicht unter dem grundgesetzlich garantiertem Schutz fällt!

Aha! Und nun erwarten wir, dass ein Anwalt sich nach §1, III, BORA verhalten wird und sich gegen diese verfassungswidrige Beeinträchtigung und staatliche Machtüberschreitung wenden wird? Damit er danach - nachdem der Staat die Familie tatsächlich schützt - er arbeitslos wird?

Denn der Staat muss den Vater und seine Familie vor allem vor solchen Anwälte.I.nnen schützen, wie sie bei VAMV rumspringen. Teilt etwa der Staat die Anwälte in gute und schlechte? Schön wär's. Unmöglich, solange Juristen die Gesetze erlassen.

Damit kommen wir zum paradoxen Schluss, dass jeder Anwalt, der die Menschenrechte verteidigt, den Ast unter seinen Füssen abschneidet.

Ich weiss nicht, wie oft mann das eigentlich noch wiederholen muss, bis es klar bei jedem ankommt: Ein Anwalt lebt vom Streitwert! Er lebt nicht von Friede, Freude, Eierkuchen!

1961: 77.000 Familienverfahren bei 20.000 Anwälte
2010: 690.000 Familienverfahren bei 150.000 Anwälte

Also, weiter Anwälte beauftragen: Sie werden Dir erzählen, die Gesetze - die sie selber ersonnen haben - sind nun mal so kompliziert, mann kann nichts dagegen machen (den Betriebsunfall Zaunegger werden Sie Dir geflissentlich verschweigen). Sie werden Dir weiterhin sagen, dass Du als Mann und Vater Dich nicht so haben sollst, Du sollst arbeiten, zahlen und schweigen:

- Arbeit macht den Vater frei von seinen Kindern!

Der Adolfo hat ihnen das Rechtsberatungsgesetz geschenkt und nun bedanken sie sich weiterhin bei ihm.

Und für Männer in der Situation ist es meist zu spät.

Die Männer, die S als Gegenanwältin haben, haben keine Wahl, sie müssen vors Gericht, sie können die Ex und ihre eigenen Kinder nicht mehr ansprechen. Denn S braucht Geld, viel Geld, das bekommt sie nicht durch aussergerichtliche Vereinbarungen, sondern indem sie dem Mann und Vater die Pistole vor die Brust setzt und ihn durch Titel und Vollstreckungen daraus vernichtet. Weder StAnw, noch das Gericht, noch das JA, noch die Kita oder Schule, Kirche, noch der bayerische Landtag schon gar nicht das bayr. Justizministerium werden irgend etwas dagegen unternehmen.

Hier, in Bayern, regiert nun mal die GwG. Dieser wurde ebenfalls nicht beigekommen, obwohl auch höherpositionierte Beamte betroffen waren und obwohl auch Anwälte und die Medien dagegen berichtet haben.

Gruß
Michael

PS: Damit Du siehst, wie tief der Sumpf ist, hier ein Auszug aus FPR, 2003, Heft 10, Seite 559

"IV. Schluss
In Anbetracht immer spärlicher werdender Ressourcen und großer finanzieller Belastungen im Rahmen der Scheidung und familiären Trennung hat der Sachverständige ökonomische Gesichtspunkte mitzubedenken. Neue Wege, die nicht unbedingt den Vorgaben der ZPO entsprechen oder die den bisherigen Erfahrungen oder Gewohnheiten widersprechen, können nur im Miteinander beschritten werden."
Dettenborn, Anmerkungen zum Polygrafie-Beschluss des BGH für das Zivilverfahren

Nachtigall, ick hör Dir trapsen: "Im Auslegen seid frisch und munter, und legt ihr nichts aus, dann legt was unter" DAS kannte schon Goethe.

Nicht umsonst sagte der gute alte Fritz:
„Wo die Justiz-Collegia nicht mit der Justiz ohne alles Ansehen der Person und des Standes gerade durch gehen, sondern die natürliche Billigkeit bei Seite setzen, so sollen sie es mit Sr.K.M. zu thun kriegen. Denn ein Justiz-Collegium, das Ungerechtigkeiten ausübt, ist gefährlicher und schlimmer, wie eine Diebesbande, vor die kann man sich schützen, aber vor Schelme, die den Mantel der Justiz gebrauchen, um ihre üblen Passiones auszuführen, vor die kann sich kein Mensch hüten. Die sind ärger, wie die größten Spitzbuben, die in der Welt sind, und meritiren eine doppelte Bestrafung.“

Daher veranlsste er, dass die Juristen in Schwarz gekleidet sein müssten:
"Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt."

--
".. why was it so rare for a hundred women to get together and build a ship ..., whereas men have fairly regularly done such things?" Roy Baumeister. Männer haben aber kaum für ihre Rechte als Väter gekämpft. Es ist Zeit, das zu ändern!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum