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Schmuddelthemen - und was sich daraus machen lässt

Eugen, Mittwoch, 15. Februar 2012, 14:06 (vor 944 Tagen) @ Mannzipation

Hatte ich heute bei Frühstück schon so einen schalen Geschmack im Mund beim Lesen der Frankfurter Rundschau. nahezu 1:1 der gleiche Text. Wieso stellt eigentlich kein Journalist im Artikel mal diese Frage?

Behinderte als Opfer von sexuellen Übergriffen - das ist ein Schmuddelthema, dafür interessieren sich Journalisten/innen nicht. Das wird doch für die Journaille erst interessant, wenn sich daraus ein irgend ein Geschäft, ein Aufreißer machen lässt, wenn man jemandem damit ans Bein pinkeln kann oder so etwas. Dann kann natürlich gar nicht dick genug aufgetragen, gelogen oder Staatspropaganda (ist gleich feministische Sichtweise) nachgebetet werden.

Wieso gibt das Familienministerium eigentlich eine Studie in Auftrag (und bezahlt sie), die ausschließlich Frauen als Gewaltopfer untersuchen soll? Kann man eine Gewaltopferstudie nicht von vorneherein geschlechterneutral in Auftrag geben?

Für das BMFSFJ gilt m. E. im Grunde das gleiche. Die interessieren sich auch nicht für sexuelle Übergriffe gegen Behinderte, sondern dafür, daraus irgend ein Geschäft zu machen, Studien zu vergeben, neue Stellen für Aufpasserinnen zu schaffen, Schulungen zu organisieren, exklusive Reha-Maßnahmen für Frauen zu gewähren, Medienkampagnen zu vergeben usw.

Wenn sie sich tatsächlich für Inhalte interessieren würden, dann müssten sie selbstverständlich auch die Betroffenheit von Jungs und Männern untersuchen. Tun sie aber nicht. Jungs und Männer sind "mitgemeint", wenn die Befindlichkeiten von Frauen untersucht werden - so jedenfalls die Auskunft in Kurzform, die das BMFSFJ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes auf unsere Anfrage gab, womit sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes klaglos zufrieden gab und hofft, unsere Anfrage zufriedenstellend erledigt zu haben.

Ein solches Verfahren mag vielleicht das BMFSFJ zufriedenstellen. Uns nicht. Da kann ich auch eine Ladendiebin um ein Gutachten zu ihrer Klauerei bitten.

Gruß, Eugen


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