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Frauen auf Führungspositionen. Beispiel Deilmann

NorbertU ⌂ @, Nordhessen und/oder an/auf der Ostsee, Freitag, 18. Februar 2011, 11:18 (vor 1351 Tagen)

Frauen sollen auf Führungspositionen gequotet werden. Die angebliche Notwendigkeit wird damit begründet, dass Frauen an der Spitze für Unternehmen gut wären.

Dass genau das Gegenteil der Fall ist, ist am Beispiel der Reederei Deilmann zu sehen:

Peter Deilmann aus Neustadt in Holstein betrieb seit 1968 Frachtschiffe und gründete 1972 die Reederei
Peter Deilmann. Er baute ein florierendes Schifffahrtsunternehmen auf, dass sowohl Kreuzfahrtschiffe auf Flüssen als auch Fracht- und Kreuzfahrtschiffe auf den Weltmeeren betrieb. Am bekanntesten dürfte das Kreuzfahrtschiff "Deutschland" sein, dass als Fernsehtraumschiff für eine Fernsehserie des ZDF unterwegs ist. In maritimen Kreisen wurde P. Deilmann bewundert, weil er sich 1994 seinen Lebenstraum erfüllte und mit dem Dreimaster Lili Marleen ein Segelschiff als Kreuzfahrtschiff in Dienst stellte.
Im Jahr 1997 gehörte die Deilmann-Reederei mit jährlich mehr als 30.000 Kreuzfahrtpassagieren zu den Marktführern.

Nach dem Tode von Peter Deilmann im November 2003 übernahmen seine beiden Töchter Gisa und Hedda Deilmann gemeinsam die Geschäftsführung der Reederei.

Die Lili Marleen wurde 2004 verkauft. 2009 meldete die Reederei Insolvenz an.
2010 übernahm die Münchener Finanzholding Aurelius die Mehrheit an der Reederei.
Heute führen die Geschäftsführer Konstantin Bissias, Andreas Demel und Marcus Mayr die Reederei Deilmann. Gisa und Hedda Deilmann halten noch 5% an dem früheren Familienunternehmen.

Die Töchter von Peter Deilmann haben das Lebenswerk ihres Vaters in wenigen Jahren vernichtet. Zwar sieht der Fernsehzuschauer am Schornstein der MS Deutschland immer noch das Signet der Reederei, aber wohl nur, weil man sich bei Aurelius des Wertes dieses Markenzeichens bewusst ist.

Kaum ein Fernsehzuschauer wird sich Gedanken darüber machen, welch traurige Rolle zwei Frauen als Führungskräfte der Reederei Deilmann spielten.


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